Aufbruch Salzlandkreis

Landratswahl im Salzlandkreis am 24. Januar 2021- Alexander Goebel ist ihr Kandidat im Salzlandkreis

Landratswahl Salzlandkreis 2021 - Ihr Kandidat Alexander Goebel

Aus der Kreisgebietsreform im Jahr 2007 ging der Salzlandkreis als Zusammenschluss der ehemaligen Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Bernburg und Schönebeck hervor.

Das verbindende Element dieser drei lebenswerten Regionen, welches zugleich als neuer Namenspatron diente, ist der Bezug zur Salzgewinnung und damit zu der Stärke, die der Region ihren einstigen Wohlstand und Reichtum verdankte.

 

Insbesondere für den Salzlandkreis gilt daher: Wirtschaft verbindet – Wirtschaft stiftet Identität.

 

Am Beispiel der Salzgewinnung wird sehr gut die Rolle der betriebenen Wertschöpfung als Grundlage unseres gesellschaftlichen Wohlstands sowie unseres Gemeinwohls deutlich. Denn seit jeher geht wirtschaftliche Prosperität mit starken Einkommen und gefüllten Gemeindekassen einher. Investitionen in Bereiche wie beispielsweise Bildung, Wissenschaft, Gesundheit, Kultur, Sport und soziale Absicherungen können finanziert werden und diesen Bereichen damit die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen.

 

Was passiert, wenn die Einnahmeseite wegbricht beziehungsweise nicht adäquat steigt, wurde in den letzten Jahren in unserem Salzlandkreis immer deutlicher: Einsparungen in allen Bereichen, aber insbesondere bei freiwilligen Zukunftsinvestitionen und somit an genau den Stellen, die für die langfristige Attraktivität und Überlebensfähigkeit unserer Region relevant sind.

 

Es liegen große Herausforderungen vor uns. Denn es sieht nicht gut aus. Entwicklungsprognosen wie beispielsweise der Prognos Zukunftsatlas zeichnen ein düsteres Bild. So steht der Salzlandkreis 2019 auf Platz 390 der 401 Kreise und Städte in Deutschland hinsichtlich der Frage, wie gut wir für die Zukunft aufgestellt sind. Die gravierenden ökonomischen Defizite wie fehlende Arbeitsplätze, geringes Steuereinkommen sowie Abwanderung stellen den Salzlandkreis schon seit langem vor gravierende finanzielle und wirtschaftliche Herausforderungen. So liegt die Wirtschaftskraft des Salzlandkreises deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts und auch unterhalb des Durchschnitts in Sachsen-Anhalt. Die entsprechend unterproportionalen Gewerbesteuereinnahmen haben in der Vergangenheit zu einer hohen kommunalen Verschuldung geführt.

 

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Ein „Weiter so“ können wir uns nicht leisten. Die Abwärtsspirale muss überwunden werden und das gelingt nur durch ein Umdenken hin zu einem fokussierten Handeln zur Stärkung unseres Salzlandkreises. Ziel muss insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung und damit die Steigerung der Wertschöpfung sowie die Schaffung attraktiver und hochwertiger Arbeitsplätze sein. Dazu brauchen wir einen gesellschaftsübergreifenden Aufbruch. Wir müssen jetzt gemeinsam in regionaler sowie überregionaler Partnerschaft die strukturellen Herausforderungen anpacken und im Sinne eines Strukturwandels gestalten und erfolgreich bewältigen


Zur Person

 

 

"Hand in Hand - offen für Neues" möchte ich mich für meine Heimat engagieren und als Landrat des Salzlandkreises zur Landratswahl am 24. Januar 2021 kandidieren. Es gilt, das Gute zu bewahren und fortzusetzen, jedoch auch kritisch zu hinterfragen und an notwendigen Stellen neu zu denken. Als Rückkehrer in unsere Region werde ich Impulse und neue Ansätze in unseren Heimatkreis einbringen.

 


  • 1987 in Zerbst geboren und in Schönebeck aufgewachsen
  • Verheiratet
  • Zwei Kinder  

Werdegang

  • 2004 Eintritt in die Christlich Demokratische Union Deutschlands und erstes politisches Engagement für unsere Heimatregion
  • 2007: Abitur am Dr.-Carl-Hermann-Gymnasium Schönebeck
  • 2007 – 2013: Studium Psychologie mit dem Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Wirtschaftswissenschaften an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 2008 – 2012: Stipendiat der Studienförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
  • 2013 – 2018: Promotion zum Thema Unternehmensgründungen und Unternehmertum
  • 2012 – 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie
  • Seit 2018: Lehrbeauftragter an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg
  • Seit 2018: Aufbau und Leitung des Helmstedter Regionalmanagements (HRM) als Eigenbetrieb des Landkreises Helmstedt zur Bewältigung des Strukturwandels im Helmstedter Braunkohlerevier 

Mitgliedschaften und Engagement

  • Kreisvorstand der CDU Salzland
  • Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT)
  • Landesfachausschuss Wirtschaft der CDU Sachsen-Anhalt
  • Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
  • Förderkreis Gründungs-Forschung e.V.
  • Schumpeter-Zentrum zur Erforschung des sozialen und ökonomischen Wandels (JSEC)
  • Forum Gemeinwohl e.V.

Ziele

 

Wertschätzung . Wertschöpfung . Wirtschaft .

 

Bei der privaten Haushaltsführung ist vollkommen klar: ich kann nur das ausgeben, was ich auch einnehme. Und so ist es ebenfalls bei unserem Salzlandkreis.

 

Und es hat etwas mit größter Wertschätzung zu tun, wenn wir den Fokus nicht nur darauf legen, in welchem Bereich – sei es bspw. Bildung, Wissenschaft, Gesundheit, Kultur, Sport, soziale Absicherung oder Infrastruktur – wir weitere Einsparungen vornehmen müssen, sondern wie wir langfristige und nachhaltige Einnahmen generieren können.

 

Nur durch die Steigerung von Wertschöpfung und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze wird es uns gelingen, die Steuereinahmen unserer kreisangehörigen Kommunen zu erhöhen und auf diesem Wege mehr Spielraum für alle Bereiche und insbesondere für freiwillige Leistungen zurückzugewinnen.

 

Und hier wird ein weiterer zentraler Aspekt deutlich: Starke Kommunen heißt ein starker Landkreis. Daher kann der Aufbruch nur im Schulterschluss und auf Augenhöhe mit allen kreisangehörigen Kommunen geschehen. Ein kleinteiliges Denken kann sich in den heutigen Zeiten der Globalisierung Niemand lange erlauben. Wir stehen nicht mit unseren Nachbarn im Wettbewerb, sondern mit anderen Regionen in Deutschland, aber auch insbesondere weltweit.

Der Ansatz, Regionen größer zu denken, findet sich auch immer stärker in aufgesetzten Förderprogrammen wieder. Bei vielen ist die interkommunale Zusammenarbeit schon notwendige Voraussetzung. Dabei sind die Abstimmung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe entscheidend. Insbesondere in den Oberzentren setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, dass sie auch im eigenen Interesse dringend auf die Stärken und Potentiale der Mittelzentren und des ländlichen Raums angewiesen sind. Diese Chance darf nicht ungenutzt an unserem Salzlandkreis vorbeistreichen.

 

Und auch gegen die Abwanderung ist die Wirtschaftliche Entwicklung entscheidend. Denn am attraktivsten für junge Menschen und Familien wird der Salzlandkreis, wenn er mit seinen ansässigen Unternehmen attraktive und hochwertige Arbeitsplätze bietet.

 

Um die Abwärtsspirale zu durchbrechen, müssen wir uns auf unsere Stärken konzentrieren, unsere Ressourcen bündeln und fokussiert ausgewählte Maßnahmen umsetzen:

 

  • Wir liegen mitten in Sachsen-Anhalt, mitten in Deutschland. Wir haben die Bundesautobahnen 14 und 36. In Nachbarschaft den Mittellandkanal im Norden und den Flughafen Halle / Leipzig im Süden sowie die Großstädte Magdeburg und Halle.
  • Wir haben starke Unternehmen in den Branchen Chemische Industrie, Nahrungsmittelproduktion, Landwirtschaft sowie Maschinen- und Anlagenbau.
  • Wir haben exzellente Hochschulen und Forschungseinrichtungen wie die Hochschule Anhalt, die Verwaltungsfachhochschule der Polizei, das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) oder den DLR Flughafen Magdeburg Cochstedt.
  • Und natürlich nicht zu vergessen, wir haben die besten Böden Deutschlands

 

Um diese Potentiale zu heben muss Wirtschaftsförderung zur Chefsache werden.

 

Ausgewählte Maßnahmen müssen konsequent umgesetzt werden, um neue Wachstums- und Entwicklungskerne zu schaffen. Dies könnte beispielsweise sein:

 

  • Der Ausbau der Stabstelle Fördermittelmanagement zum Europabüro
  • Der Aufbau einer interkommunalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mit allen kreisangehörigen Kommunen
  • Der Aufbau einer unternehmerfreundlichen und gründerfreundlichen Kultur insbesondere in Behörden, Ämtern, Verwaltung
  • Ein gezieltes Clustermanagement zur Steigerung von Innovationsraten, Ausgründungen sowie des Ausbaus entlang der Wertschöpfungskette
  • Erstellung eines strategischen Gewerbeflächenentwicklungskonzeptes
  • Fokus auf Entwicklung und Vermarktung von Industrie- und Gewerbegebieten
  • Der Ausbau der Zusammenarbeit mit den benachbarten Landkreisen und Oberzentren wie bspw. die Planung interkommunaler Gewerbegebiete
  • Unterstützungsprogramme zum Technologietransfer zur Sensibilisierung sowie zur Unterstützung von Innovationsprozessen unserer Bestandsunternehmen
  • Eine gezielte Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen / Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft bspw. durch eine gemeinsame Förderung von Ausgründungen sowie der Zusammenarbeit mit unseren KMU bei Innovationsvorhaben
  • Eine nachhaltige Regionalmarketingkampagne zur Etablierung und Vermarktung der Region als attraktiven Arbeits- und Lebensraum zur Akquise von Investoren und Fachkräften einerseits sowie zur Schaffung einer kreisweiten Identität andererseits
  • Unternehmer- und Gründerprogramm mit dem Ziel des Aufbaus eines Gründerökosystems.

 

 

Am Ende geht es darum, den erfolgreichen Strukturwandel und damit den Weg in die Zukunft zu gestalten. Und dies maßgeblich durch technologischen Fortschritt, die Ansiedlung neuer Unternehmen sowie die Stärkung von Wachstumskernen sowie Leuchtturmprojekten.

Kontakt Wahlen Salzlandkreis

CDU Kreisverband Salzland

Karlsplatz 5

06406 Bernburg